Unbezahlte Werbung / Skigebiet und dort ansässige Unternehmen

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Ski Resort Test Feldberg (GER)

Skispass Unlimited

06.12.2019 Gratis Skitag für Nikoläuse

15.12.2019 Skitest Sport Müller

29.12.2019 - 03.01.2020 SWR Gipfelradio

16.01.2020 Schulen im Schnee

17.01.2020 Wintergrillen am Feldberg

31.01. - 02.02.2020 FIS Snowboard Weltcup

07.02. - 09.02.2020 FIS Skicross Weltcup

21.02.2020 Hexencontest

17.01. /28.02. / 20.03.2020 Wintergrillen am Feldberg

29.02.2020 Schwarzwild Shred - Snowpark Feldberg

15.03.2020 Schatzsuche

20.03.2020 Wintergrillen am Feldberg

18.04.2020 Feldberg Masters

19.04.2020 Saisonfinale


Der Feldberg - Synonym für Wintersport im Südwesten. Doch nicht nur Freiburger, Donaueschinger und Stuttgarter tummeln sich auf den gepflegten Mittelgebirgspisten, der wildromantische Hochschwarzwald verbucht dank ausgefeiltem Konzept mittlerweile Urlaubsgäste aus ganz Europa. Franzosen aus den Elsass sind hier ebenso anzutreffen wie Holländer, Belgier und auch zahlreiche Nordschweizer.

Sie alle schätzen das stattliche Skigebiet im 'Dreiländereck', dass immerhin mit 2 Gipfeln und 14 Aufstiegsanlagen aufwarten kann.

Wenn ich von ausgefeiltem Konzept spreche, müssen zwei Dinge erwähnt werden: Das Großraumparkhaus auf 1.300 m mit zwölfhundert Parkplätzen und die Zeigerbahn, welche die Gebiete Seebuck und Grafenmatt perfekt miteinander verbindet. Beide Projekte waren umstritten - sind aber unglaublich wichtig für die Entwicklung des Feldberges als modernes Skigebiet.

Das Parkhaus ist toll, denn viele der Skigäste sind Tagestouristen und reisen mit dem eigenen Auto an. Nicht nur das es wirklich komfortabel ist (trocken, windgeschützt, beleuchtet), es erhöht auch die Verkehrssicherheit wenn die Autos nicht kilometerweit beiderseits der Passhöhe auf der B317 parken. Und wer einen Skipass kauft, parkt zudem gratis.

Die B317 trennt seit jeher die Teilgebiete 'Seebuck' und 'Grafenmatt'. Wollte man früher von der einen in die andere Zone, musste man die Ski abschnallen und die viel befahrende Bundesstraße überqueren. Heute gibt es in der einen Richtung eine Skibrücke und wer wieder zurück auf die Seebuckseite möchte, nimmt einfach den schnellen Sessellift. Am Ende des Skitages geht's sogar auf Ski direkt zum Parkhauseingang. Das ist perfekt.

Pistenplan Feldberg: Mit freundlicher Genehmigung Liftverbund Feldberg/Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Anreise & Übernachtung

Von Stuttgart ist der Feldberg über die A81 in knapp zwei Stunden mit dem Auto zu erreichen. Von Karlsruhe  fährt man ein Viertelstündchen länger (über die A5). Eine Zugverbindung gibt es nur bis Feldberg/Bärental. Danach muss man den Bus nehmen um ins Skigebiet zu kommen (ca. 15 Minuten Fahrzeit). Aber auch vom Titisee und von Todtnau kann man mit dem 'Feldbergbus' Linie 7300 in 30 Minuten auf die Passhöhe kommen.

Bitte, wer mit dem Auto kommt den Wetterbericht im Auge haben! Wenn Schneefall angesagt ist, keinesfalls auch mit noch so guten Sommerreifen oder abgefahrenen Winterreifen die B317 befahren. Es ist kurvig, es ist an manchen Stellen steil und aus Graupel am Titisee wird spätestens ab Bärental heftiger Schneefall mit geschlossener Schneedecke. Bei wirklich schlechtem Wetter sollte man sogar Ketten dabei haben. Es ist leider nicht unüblich, dass niemand mehr hoch ins Skigebiet kommt, weil sich Fahrzeuge an immer den gleichen Stellen festfahren, der gesamte Verkehr zum Erliegen kommt und der Winterdienst wegen querstehender Autos/LKW nicht räumen kann.

Rund um den Feldberg gibt es eine Vielzahl von Übernachtungsmöglichkeiten in allen Kategorien. Direkt auf der Passhöhe ist die Bettenzahl allerdings beschränkt. Zwei Hotels möchte hier erwähnen. Zum einen den besonders familienfreundlichen 'Feldberger Hof' auf der Seebuckseite und das 'Burg Hotel' der Familie Staub auf der Grafenmattseite.

Pisten, Lifte, Schneegestöber

Der Feldberg ist nicht nur 'Der Höchste' im Schwarzwald - der Feldberg steht definitiv für Skispass Unlimited im Südwesten. Schneesport-Rookies schätzen vor allem den 'Seebuck' mit seinen breiten, offenen und nicht zu steilen Pistenvarianten. Ein ideales Übungsterrain für klein und groß. Doch nicht nur Anfänger sind hier gut aufgehoben, selbst die Weltelite der Ski- und Boardercrosser fährt hier seit Jahren um Ruhm und Weltcuppunkte.

Am anspruchsvolleren 'Grafenmatt' verbindet sich Schneesport und Schwarzwald zu einem echten Naturerlebnis. Slalom- und Rieselslalomabfahrt an den sonnigen Zeller-Liften machen Spass. Genauso wie die rund drei Kilometer lange Rothausabfahrt nach Fahl. Schon richtig sportlich sind die beiden roten Abfahrten an den Silberwiesenliften. Die schwarzen Abfahrten 'Fahler Loch' und 'Ahornbühl' sind nochmals anspruchsvoller. King of the Mountain ist aber ohne jeden Zweifel die FIS Weltcupabfahrt. Schwarz ist hier wirklich schwarz und tatsächlich nichts für Ungeübte. Eine derart schwere und steile Piste vermuten hier wenige. Umgekehrt kenne ich viele, die sagen 'Feldberg' wäre zu easy - nur was für Anfänger und so. Schon lustig, dass die meisten von denen weder das 'Fahler Loch' noch die 'FIS' jemals gefahren sind. Wahrscheinlich zu leicht ;-)

Lifttechnisch nicht erschlossen und so nur für Tourengeher ein Thema ist das 'Zastler Loch' an der Nordseite des Feldberges. Schaut euch die Clips auf YT dazu an. Ich find's prima - aber Achtung, Lawinen sind hier absolut ein Thema.

Unterm Strich bietet das Skigebiet am Feldberg neun Schleppliste, fünf Sessellifte, 16 Skipisten und 30 km Pistenlänge. Nicht schlecht für ein deutsches Mittelgebirge. Zusätzlich zum tollen Alpinangebot gibt es im Feldberggebiet auch rund 120 km gespurte Loipen in allen Schwierigkeitsgraden.

Von Hütten und Tannenzäpfen

Bekannterweise muss der Körper des Wintersportlers regelmäßig mit Energie versorgt werden, ist er doch auf der Piste Wind und Wetter zur Gänze ausgesetzt. Und genau deshalb wurde vor 125 Jahren neben dem Skifahren ansich auch gleich der Einkehrschwung im Schwarzwald erfunden. Danke liebe Schwarzwälder!

In Sachen Hütten und Après-Ski gibt es am Feldberg ein großes Angebot, dass den Vergleich mit bedeutend größeren und bekannteren Skistationen nicht fürchten muss. Ob 'In der Sonne chillen' im Liegestuhl mit lecker Cocktail vor der Himalaya-Bar (BestMusic@Feldberg), bei schmackhaften Spaghetti Bolognese im Berggasthof Grafenmatt oder beim Après-Ski auf der Terrasse des Rothaus Chalets mit Burger, Pommes und Tannenzäpfle - am Feldberg wird Gastfreundschaft groß geschrieben.

Resümee

Skifahren am Feldberg im Hochschwarzwald - für mich das beste Mittelgebirgs-Skigebiet der Republik. Schöne Pisten, moderne Liftanlagen und ein tolles Angebot an Hütten und Restaurants. Darüber hinaus bietet der Feldberg wirklich alles was zum Ski- und Snowboardsport dazugehört: Hotels und Pensionen, Sportgeschäfte, Skischulen, Kinderlifte, tolle kleine und große internationale Events. Vor allem bietet der Feldberg aber eines: Relative Schneesicherheit.

Blickt man vom Seebuck Richtung Süden, meint man die Alpen mit ihren Viertausendern zum Greifen nahe - was für ein tolles Panorama. Ich komme wirklich sehr gerne zum Feldberg, versuche aber nach Möglichkeit jene Tage zu erwischen, wenn nicht ganz so viel Andrang ist. Leider kann es nämlich ganz schön voll werden am Höchsten im Schwarzwald und dann heißt es auch an den besten und schnellsten Liften: Anstehen und geduldig warten. Wie in fast jedem anderen beliebten Skigebiet auch, schätze ihr kennt das.

Pisten und Bedingungen wie in den Zentralalpen darf man am Feldberg natürlich nicht erwarten. Es ist und bleibt ein Mittelgebirgs-Skigebiet obgleich mit alpinem Charakter und toller Infrastruktur. Und somit lautet mein Resümee: Feldberg = Skispass Unlimited.

Hab' ich euch neugierig gemacht? Auf der Homepage vom Liftverbund Feldberg könnt ihr den aktuellen Schneebericht abrufen und falls ihr noch was für eure Skiausrüstung braucht, schaut mal bei XSPO Cross Sports vorbei. Hier gibt es wirklich tolle Angebote und die Lieferung ist extrem schnell. Ich wünsche euch eine tolle und verletzungsfreie Skisaison 2019/2020 - bis demnächst am Feldberg.

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